Die Gesamtstrategie von Google

8. November 2009

Kristian Köhntopp hat einen schönen Artikel mit vielen weiterführenden Links dazu. Es geht z.B. um Dark Fiber, Googles Rechenzentren, das geforderte Leistungsschutzrecht und den neuen Vorstoß auf den Markt für Navigationssoftware.


Palm Pre spioniert seine Nutzer aus

12. August 2009

Ach herrje, und ich habe schon angefangen, mich auf ein neues Digitalspielzeug vor Weihnachten zu freuen, das weniger DRM- und überwachungsverseucht ist als Apples iPhone. Jetzt werde ich wohl mein 4 Jahre altes Siemens-Handy weiterbenutzen, bis es nicht mehr geht, und kann persönlich von Produkten solcher Firmen nur abraten.


Überwachung bei der Bahn wesentlich umfangreicher als bisher bekannt

23. April 2009

Das, was hier beschrieben wird, das alles hat bestimmt eine Menge Geld gekostet, deshalb auch die diversen Fahrpreiserhöhungen in den letzten Jahren. Gott sei Dank werden manche Sachen bald sehr viel effizienter. Einmal kurz den Rechner desjenigen, den man los werden möchte, die Stopp-Seite aufrufen lassen, und schon kann man ihn als Kinderporno-Surfer identifizieren und kündigen. Man könnte fast meinen, die ehemaligen Staatsunternehmen wie Bahn und Telekom sind eine Art Überwachungslabor, in denen diverse Schweinereien ausprobiert werden, die dann ein paar Jahre später Gesetze werden. Und gleichzeitig kann man sich als Politiker noch über den mangelnden Datenschutz in den „bösen“ Privatunternehmen aufregen, und den Staat als den Retter der Daten erscheinen lassen – genial!


Mitarbeiterbespitzelung von Lidl geht weiter

7. Februar 2009

Lidl kann das Schnüffeln nicht lassen: Jetzt wollen sie mit Hilfe ihrer Kunden ihre Prospektausträger überwachen. Es winkt ein Warengutschein in Höhe von 6 Euro.

Update: Noch besser – bei Lidl ist gerade auch eine Überwachungskamera im Sonderangebot.


Mehdorn unter Beschuss

3. Februar 2009

Vorstandsvorsitzender der Bahn muss in diesen Tagen – in Abwandlung des alten Müntefering-Zitats – das zweitschlimmste Amt nach dem Papst sein. Das hat sich Herr Mehdorn aber alles selbst eingebrockt. Jetzt greift er mit der Abmahnung von netzpolitik.org noch einmal besonders tief ins Klo. Das Blog hatte vor ein paar Tagen das interne Memo zur Mitarbeiter-Ausforschung veröffentlicht, das vorher schon Zeitungen bekannt war. Die Deutsche Bahn AG hat daraufhin rechtliche Schritte eingeleitet und wirft netzpolitik.org den Verrat von Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen vor. Jetzt stürzt sich die Blogosphäre natürlich auf den Fall, das Dokument wird erst richtig bekannt, und es wird eines dieser typischen PR-Debakel. Überflüssig zu sagen, dass Mehdorn schon lange aus dem Amt entfernt gehört, aber leider viele mächtige Freunde in der Politik hat.


Heute mal etwas praktische Verbraucherinformation

24. Januar 2009

Unter http://wegwerf-nummer.de/ kann man sich genau das einrichten lassen – eine Wegwerf-Telefonnummer, die nach einer Stunde bis einem Jahr verfällt, z.B. wenn man bei irgendwelchen Registrierungen auf Webseiten seine Telefonnummer angeben muss und keine unerwünschten Werbeanrufe will (via Michael Ritter).


Symantec-Chef will Surfer ausspionieren

22. November 2008

Wer ein Symantec-Produkt kaufen möchte, um seinen Rechner sicherer zu machen, sollte vorher noch genau nachlesen, was für ein Verhältnis der Chef dieser Firma zum Thema Datenschutz und Privatsphäre im Internet hat.


Bock, Gärtner usw.

21. November 2008
Vertrauenswürdige De-Mail von Innenministerium und Telekom

Köstlich, unübertreffbar

25. Oktober 2008

Die Telekom schnüffelt mal wieder in den Verbindungsdaten ihrer Mitarbeiter herum, um den Diebstahl von 17-Millionen Handy-Kundendaten im Jahre 2006 aufzuklären :-)))


BigBrotherAwards 2008

25. Oktober 2008

Neben den „üblichen Verdächtigen“ (EU-Ministerrat, Deutsche Telekom usw.) bekommt dieses Jahr auch das Unternehmen Yello Strom einen BigBrotherAward, den ich besonders interessant finde. Ich habe ja schon einmal kurz über „intelligente“ Wasser- und Heizkostenzähler berichtet, die Verbrauchsdaten „online“ übertragen können. Yello Strom experimentiert nun mit Stromzählern, die genau das können, und stellt sich – zusammen mit einigen anderen Unternehmen in einer „Digitalstrom-Allianz“ – sogar vor, dass in Zukunft jedes einzelne Elektrogerät durch einen Zusatzchip identifizierbar sein soll. Es liegt auf der Hand, dass minutengenaue, gerätespezifische Stromverbrauchsdaten sehr viele Informationen über die Bewohner eines Haushalts liefern, z.B. wann sie zu Hause sind, aufstehen, ins Bett gehen, möglicherweise auch, wieviele Personen in einer Wohnung leben. Und Yello Strom wird nicht das einzige Unternehmen bleiben, das auf diese Technologie setzt, da sie ab 2010 für Neubauten Pflicht werden soll!