Demo gegen Actionspieleverbot gestern in Karlsruhe

Gestern demonstrierten in Karlsruhe mehrere hundert Menschen gegen das geplante Verbot Gewalt enthaltender Computerspiele.

Ich selbst spiele seit 10 Jahre kaum noch Spiele (das letzte, das ich in nennenswertem Umfang gespielt habe, war Half-Life), aber ich halte es für eine unerträgliche Bevormundung, Erwachsenen zu verbieten, in Computerspielen abzuschalten, dem Alltag zu entfliehen, Grenzen zu überschreiten und Dinge zu tun, die man im realen Leben nie tun könnte oder dürfte; selbst wenn Töten und Sterben dazugehören. Schon immer haben Menschen in der Kunst, im Sport und in der Unterhaltung Wege gefunden, Aggression und Gewalt spielerisch auszuleben. Auch das Argument, dass Computerspiele die Gewalt sehr realitätsnah darstellen, zählt meiner Meinung nach nicht, da wir uns in der Geschichte unseres Medienkonsums auch an immer größere Realitätsnähe gewöhnen (was wurde nicht schon in vergangegenen Jahrhunderten vor den verderblichen Einflüssen von Romanen, Kino usw. gewarnt?)

Die vorhandene Gesetzgebung reicht völlig aus, wenn sie konsequent umgesetzt werden würde (gegen Testkäufe durch Jugendliche hätte ich z.B. überhaupt nichts)

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