Wirbel um Kameras in Set-Top-Boxen

In den USA macht zur Zeit die Verschwörungstheorie die Runde, dass die Set-Top-Boxen, die dort im Rahmen der Umstellung auf digitales Fernsehen auch staatlich subventioniert werden, eine Kamera und ein Mikrofon enthalten, so dass die Regierung wie in Orwells „1984″ in jedes Wohnzimmer schauen kann:

Ich will jetzt dazu gar keinen Kommentar abgeben. Die Geschichte ist ein Scherz – die verdächtigen Teile wurden vorher in die Box eingebaut. Ich weise aber darauf hin, dass das Ganze einen wahren Kern hat: Der große Anbieter Comcast hat 2008 mal darüber nachgedacht, Kameras in Set-Top-Boxen einzubauen, damit die Box weiß, wieviele Menschen gerade im Wohnzimmer sind, und ob Kinder dabei sind, die keinen Schmuddelkram gucken dürfen. Ein Vertreter von Comcast dementierte das relativ lauwarm.

Update: Und Microsoft hat ein Patent auf eine ähnliche Technologie (Glotze glotzt zurück und ermittelt die Fernsehgewohnheiten des Zuschauers) eingereicht.

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