Britische Datenpannen

30. September 2008

Das hier passiert ja dermaßen oft, dass man sich fragen muss, ob nicht irgendeine Absicht dahintersteckt. Diese Daten gehen vielleicht nicht nur verloren, sondern werden vom Richtigen gefunden. Aber wer ist „der Richtige“?


Die skrupellosen Fälschungen des Bundesinnenministeriums

27. September 2008

Mit welch dreisten Mitteln im Bundesinnenministerium die Pläne für eine gemeinsame Abhörzentrale von Polizei und Geheimdiensten verfolgt werden, zeigen die neuesten Berechnungen des Bundesrechnungshofs. Danach wurden die Zahlen für die Ausgaben so lange frisiert, bis sich ein Kostenvorteil gegenüber dem jetzigen Modell mit getrennten Abhörzentren ergab (via Ravenhorst)


Apple immer lustiger!

25. September 2008

Es war ja schon immer so, dass man vor der Entwicklung von iPhone-Anwendungen, die im AppStore heruntergeladen werden können, eine Verschwiegenheitserklärung unterzeichnen musste. Das führt dazu, dass man sich so gut wie gar nicht öffentlich über iPhone-Entwicklung unterhalten darf und es auch kaum Diskussionsforen, Bücher usw. zu diesem Thema gibt. Natürlich wird jeder Software-Entwickler im Beruf ab und zu mit Verschwiegenheitserklärungen zu tun haben, aber als Hobby würde ich unter solchen Bedingungen nie Software entwickeln.
Jetzt hat Apple ziemlich willkürlich zwei iPhone-Anwendungen, Podcaster und MailWrangler, abgelehnt, weil sie – so wird vermutet – Funktionen enthielten, die Apple selbst für zukünftige Versionen von iTunes bzw. Mail plant. Die Art und Weise, wie die betroffenen Entwickler die Geschichte öffentlich gemacht machten, muss Apple sehr missfallen haben, denn ab sofort fällt auch das Ablehnungsschreiben selbst unter die Verschwiegenheitserklärung.

Vielleicht wird es beim nächsten iPhone ähnliche Bedingungen auch für Kunden geben, d.h. man darf dann gar nicht mehr mit anderen Menschen über sein iPhone reden und es auch nicht anderen vorführen. Blogartikel wie dieser hier wären dann illegal. Jedenfalls eine lustige Vorstellung, die Politik von Apple weiterzudenken.


„Uns fehlen die Parolen“

23. September 2008

Ein lesenswertes Interview mit der Schriftstellerin Juli Zeh in der ZEIT, über politische Schriftsteller in der heutigen Zeit, den Kontrollwahn des Staates und die Krise der Parteiendemokratie, unter anderem auch mit folgender richtiger Feststellung, die das Verhältnis zwischen staatlichem und privaten Datenmissbrauch auf den Punkt bringt:

Aber selbst wenn ich im Internet einkaufe: Amazon kann nicht bei mir vor der Tür stehen und meine ganze Wohnungseinrichtung raustragen. Der Staat hat Kompetenzen, die die Wirtschaft – bis jetzt – nicht hat, er kann mehr tun, als mir Spam zu schicken.


Weitere Ohrfeige für die Vorratsdatenspeicherung

23. September 2008

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden: Telekommmunikationsanbieter müssen die Speicherung der Verbindungsdaten nicht in allen Fällen umsetzen.


Freiheit Weiß-Blau

19. September 2008

Morgen, ab 14:00 ist die große Demo in München gegen die ausufernde Überwachung durch Wirtschaft und Staat. Näheres dazu im Wiki des AK Vorratsdatenspeicherung!


Eine neue Dimension unerwünschter Werbeanrufe?

19. September 2008

In den USA gibt es eine Firma, die versucht, aus den Logs von Webserver-Zugriffen die Kontaktdaten des Besuchers zu ermitteln, so dass man ihn anschließend auch anrufen kann. Das wird sicher für Privatpersonen noch nicht funktionieren, aber sobald sich die IP-Adresse auf eine Organisation zurückführen lässt…


Wieder Internet in der Wohnung

18. September 2008

Und ich sehe schon, es gibt viel aufzuarbeiten.